Um den Biggesee

Blick vom Biggedamm über die Waldenburger Bucht

Mit der Kamera unterwegs im Südlichen Sauerland

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz am Seebahnhof in Sondern (Navi-Eingabe N51°4’24″ E7°50’31″). Weiterfahrt mit der RB 92 Biggeseeexpress von Sondern nach Kraghammer.

Fahrplanauskunft http://fahrplanauskunft.de/

Tourbeschreibung

Blick auf BürbergStart dieser 16,3 Kilometer langen Wanderung überwiegend über Feld- und Wirtschaftswegen ist der Bahnhof Kraghammer, etwa 800 Meter Luftlinie westlich des Biggedamms. Oben auf dem Biggedamm nach links abbiegen und dem Uferweg bis zum Waldenburger Weg folgen. Hier rechts abbiegen und weiter an der Waldenburger Bucht entlang bis zur Kapelle Waldenburg. Nun links durch den Wald an der Ruine Waldenburg vorbei hinauf zum Mühlenberg. Dann talwärts durch die Weiler Bürberg und Bremge immer in Sichtweite des Biggesees entlang des Campingplatzes nach Kessenhammer und weiter über den Kessenhammer Weg nach Stade. An der dortigen Bushaltestelle rechts der Stader Straße über den Damm folgen bis zu dem Bahngleis. Hinter dem Bahngleis scharf nach rechts abbiegen und über den Wirtschaftsweg und die Sonderner Straße zurück zum Parkplatz in Sondern.

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Durch die Wahner Heide

Aggeraue

Wasser-und-Dünen-Wanderweg

Anreise mit Pkw zum Parkplatz Burg Wissem, Burgallee 1, 53840 Troisdorf (Navi-Eingabe N50°49’1″ E7°9’50″).

Tourbeschreibung

Wanderer in Richtung LeyenweiherDer 12,1 km lange Wasser-und Dünen-Wanderweg beginnt und endet in Burg Wissem. Der Weg führt duch schattige Waldgebiete, durch die weite Aggeraue und über sonnenbeschiene Sanddünen. Am Wegesrand liegen idyllische Teiche, ein Hochmoor und zahlreiche Aussichtspunkte. Der Wanderer erlebt die Wahner Heide als alte Kulturlandschaft mit ihren vielfältigen Nutzungen durch die Menschen: Bodenschätze wurden abgebaut, Torfmoore abgetragen, weite Landstriche für die militärische Nutzung gerodet und entwässert. So entstanden Sanddünen und Teiche, die sich mit Waldgebieten abwechseln und immer wieder neue, spannende Aussichten bescheren. Zugleich bietet das Naturschutzgebiet über 700 bedrohten Arten einen Lebensraum. Daher gilt ein striktes Wegegebot – nur die Wege, die mit rot markierten Holzpfählen gekennzeichnet sind, dürfen betreten werden.

Wahner Heide

Der Wasser-und-Dünen-Wanderweg am FliegenbergBis 2004 dienten weite Teile der Wahner Heide als Truppenübungsplatz Wahn. Bereits 1817 wurde die Heide vom preußischen Militär zu Manöver- und Übungszwecken genutzt. Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs errichtete die Luftwaffe hier einen Fliegerhorst. 1945 übernahm die Royal Air Force das Kasernengelände und baute die Start- und Landebahnen des Flughafens aus, der 1957 zur uneingeschränkten zivilen Nutzung freigegeben wurde. Von 1953 bis 2004 benutzten die belgischen Streitkräfte die Heide als Truppenübungsplatz. Der Einatz von  Panzern und anderen schweren Fahrzeugen führte einerseits dazu, dass der Ausdehnung der Wald- Der Wasser-und-Dünen-Wanderweg  am Telegraphenbergund Buschfläche entgegengewirkt wurde, eine im Naturschutzsinne durchaus nützliche Maßnahme. Andererseits war damit aber auch vielfach der Verlust wertvoller Biotope verbunden. Der Militärbetrieb verursachte manche ökologischen Schäden, wie die Entwässerung und Zuschüttung von Feuchtgebieten. Große Flächen wurden für die Kasernen verbraucht. Aber das militärische Sperrgebiet bewirkte auch, dass es bisher nicht zur weiteren Verringerung der Heidefläche durch Wohnungs- oder Gewerbebauten kam. Heute befindet sich, neben den 37 km² der etwa 47 km² Fläche einnehmenden Naturschutzgebieten, der Flughafen Köln/Bonn inmitten der Wahner Heide.

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Rundwanderung Kallenhardt

Kallenhardt

Vom Bibertal zum Schloss Körtlinghausen

Anfahrt mit dem Pkw zum Wanderparkplatz Bibertal (Navi-Eingabe N51°28’31″ E8°27’18″). Direkt an der Wanderroute gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Selbst in Kallenhardt sucht man vergeblich nach einer Raststation. Folglich ist es ratsam, eine Brotzeit und Getränke mitzunehmen.

Tourbeschreibung

Wegweiser BiberpfadDie 12,1 km lange Rundwanderung beginnt am Wanderparkplatz im Bibertal und verläuft im Uhrzeigersinn. Gewandert wird ausschließlich auf befestigten, teilweise asphaltierten Wirtschaftswegen. Trotzdem ist gutes Schuhwerk vorteilhaft, da einige recht moderate Steigungs- sowie Gefällstrecken zu bewältigen sind. Zunächst geht es auf dem asphaltierten Weg ins Bibertal, dann rechts abbiegen und den Weg langsam steigend hinauf. Über einen schmalen Bergrücken hinweg führt die Route überwiegend durch ein Waldgebiet. Bald erscheint auf einer Bergkuppe der Rüthener Ortsteil Kallenhardt mit seiner Kirche St. Clemens in der Ortsmitte. Alte Fachwerkhäuser sind hier zu bestaunen. Von Kallenhardt gehen wir die Körtlinghauser Straße zum Wasserschloss Körtlinghausen. Diese beeindruckende Schloss-Anlage liegt in einem Talkessel. Nun geht es wieder bergauf auf einen Panoramaweg mit großartiger Aussicht auf das Sauerland und den Ort Kallenhardt. Nach Überquerung der L776 an der Bushaltestelle Eulenspiegel und einem Wanderparkplatz erreicht man den Biberpfad, der zurück zum Ausgangspunkt führt. Bei der Ausfahrt aus dem Bibertal liegt noch das Café Bibertal; dort kann man die Tour, wenn man möchte, bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

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Bauernhofweg Lohmar

Planwagenfahrten an der Gambacher Mühle

Mit der Kamera unterwegs auf dem Bergischen Streifzug 18

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz am Bahnhof Honrath-Jexmühle, 53797 Lohmar (Navi-Eingabe N50°51’52″ E7°43’40″)

Tourbeschreibung

Bauernhofweg unterhalb von DachskuhlStart und Ziel dieser 12,6 Kilometer langen Rundwanderung überwiegend über Feld- und Wirtschaftswegen ist der Bahnhof in Honrath-Jexmühle. Schwarzbunte heißen die Vierbeiner, die dem Wanderer  bei Touren im Bergischen Land wohl am häufigsten begegnen. Auf dem Bauernhofweg lernt er aber nicht nur diese Milchkuhrasse kennen, sondern erfährt an verschiedenen Höfen auch noch  eine Menge über andere Nutztiere wie Gänse, Hühner und Schweine, über die Arbeit des Landwirts und über typische Feldfrüchte, die auf bergischen Äckern angebaut werden.

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Golddörferweg Olsberg

Die Bruchhauser SteineMit der Kamera unterwegs im Tal der „jungen Ruhr“

Anreise mit dem Pkw zum Wanderparkplatz in Assinghausen (Navi-Eingabe N51°18’36″ E8°30’16″).

Tourbeschreibung

Der Romantikgarten in AssinghausenDrei Mal Gold auf gut 17 km – wer diesen Rekord erwandern will, sollte einen Ausflug ins obere Ruhrtal bei Olsberg machen. Denn hier liegen sie, drei Dörfer, die bei Wettbewerben wie „Unser Dorf hat Zukunft“ eine Goldmedaille erreichen konnten. Der Olsberger Golddörferweg, der die Orte Assinghausen, Bruchhausen und Elleringhausen auf einer schönen Rundtour durchs Hochsauerland verbindet, beginnt am Grimme-Denkmal in Assinghausen.. Ein weißes G auf schwarzem Grund weist den Weg. Durch Assinghausen mit seinen schönen Fachwerkhäusern geht es zur noch jungen Ruhr, die hinter der Schützenhalle passiert wird. Dann erreicht der Golddörferweg das Küsterland, eine Grünanlage, in der sich neben einer Lourdes-Grotte auch die Küsterlandkapelle befindet. Sie wurde 1758 als Kapelle für Fuhrleute erbaut. Diese konnten hier beim Pferdetränken gleich noch um einen guten weiteren Reiseverlauf durchs bergige Hochsauerland beten.

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Mühlenweg Kürten

Blick vom Mühlenweg auf Kürten

Mit der Kamera unterwegs auf dem Bergischen Streifzug 7

Anfahrt mit Pkw zum Parkplatz am Splash-Bad, Broch 8, 51515 Kürten (Navi-Eingabe N51°3’21“ E7°17’41“).

Tourbeschreibung

Start und Ziel des Mühlenwegs ist das Splash-BadSeit Jahrhunderten nutzen die Menschen im regenreichen Bergischen Land die Kraft des Wassers. Zwischen Wupper und Sieg klapperten einst mehr als tausend Mühlen. Allein in der Gemeinde Kürten lassen sich noch rund 30 Standorte von Mühlen nachweisen. In einigen wurde Getreide gemahlen, in anderen wurden Tierknochen mit Hilfe der Wasserkraft zu Düngemittel zerstampft oder das hochexplosive Schwarzpulver hergestellt. Auch Sägewerke und Hammerwerke erhielten früher ihren Antrieb durch Wasserräder an Bächen und Flüssen. Der Kürtener Mühlenweg begleitet den Wanderer auf einer 13,5 Kirchsaal Pfarrkirche St. MargaretaKilometer langen Rundtour zu den Spuren von zehn historischen Mühlenstandorten. Dabei gibt es sowohl Spannendes über die Geschichte der Mühlen zu erfahren als auch historische Mühlengebäude zu entdecken. Manche sind noch weitgehend originalgetreu erhalten, andere leben lediglich noch im Namen historischer Gastronomiebetriebe oder einzelner Orte fort. Die Funktionsweisen der überaus unterschiedlichen Mühlentypen werden auf den reich bebilderten Infotafeln am Wegesrand ebenso erläutert wie Anekdoten und Redewendungen, in denen die bergische Mühlengeschichte bis heute lebendig ist. Schließlich gilt auch noch im 21. Jahrhundert: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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Eifgenbachweg

 Eifgenfurt bei Odenthal

Mit der Kamera unterwegs auf dem Bergischen Streifzug 5

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Wanderparkplatz Schöllerhof in 51519 Odenthal-Neschen (Navi-Eingabe N51°3’48″ E7°8’30″). Weiterfahrt mit dem Bergischen Wanderbus (Linie 267) von der Bushaltestelle Wanderparkplatz Schöllerhof bis zur Bushaltestelle Wanderparkplatz Eifgen in Wermelskirchen-Mitte, dem Beginn des Eifgenbachwegs. Wichtiger Hinweis: Der Bergische Wanderbus verkehrt lediglich an Wochenenden und an Feiertagen von Ende März bis Ende Oktober. Fahrplanauskunft der VRS unter http://auskunft.vrsinfo.de/vrs/cgi/process/eingabeRoute

Tourbeschreibung

Start im Reisegarten EifgenAbseits großer Straßen und Siedlungen lädt das wildromantische Eifgenbachtal zu einer 14,5 km langen Streckenwanderung ein, auf der es viel zu entdecken gibt. Von alten Mühlen über eine ehemalige Badeanstalt im Dornröschenschlaf bis hin zu einer frühzeitlichen Burganlage reichen die Sehenswürdigkeiten am Rand des Weges, der durch eine weithin urwüchsige Natur führt. Der Eifgenbachweg als Teil des historischen Jakobspilgerweges nach Köln beginnt am Reisegarten Eifgen in Wermelskirchen. Die Park- und Freizeitanlage war Ende des 19. Jahrhunderts der ganze Stolz der aufstrebenden Stadt. Die Bergermühle gut einen Kilometer bachabwärts gilt als eines der ältesten  Fachwerkhäuser des Bergischen Landes. Von der Neuemühle aus begleiten Sagen, Märchen und die Erinnerung an eine verheerende Brandkatastrophe den Wanderer auf dem Weg zur Rausmühle und der Markusmühle. Ziel im Reisegarten SchöllerhofEin  eindrucksvolles Zeugnis der früheren Nutzung des Eifgenbachs bieten die Reste des Frohntaler Hammers, dessen Wasserrad ursprünglich eine Wollspinnerei mit Tuchfabrik antrieb. Neben Einblicken in die Tier- und Pflanzenwelt des Eifgenbachtals erfährt der Wanderer von den Erfolgen des Naturschutzes etwa beim Rückbau der früheren Burscheider Trinkwassertalsperre. Die Reste der Eifgenburg bieten schließlich kurz vor dem  Ziel die Gelegenheit zu einer beeindruckenden Zeitreise ins Frühmittelalter. Im Süden führt dieser Streifzug auf den Bergischen Weg. Von Neuemühle gibt es einen Verbindungsweg zum Bergischen Panoramasteig. Der Eifgenbachweg ist Teil des neuen Wanderwegenetzes Dhünnhochfläche, das im Rahmen der Regionale 2010 entwickelt wurde.

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Tuchmacherweg Radevormwald

Blick vom Tuchmacherweg auf Keilbeck

Mit der Kamera unterwegs auf dem Bergischen Streifzug 1

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz Waldkirche, Am Wallenberg, 42477 Radevormwald (Navi-Eingabe N51°11’56″ E7°17’54″). Von der Haltestelle Wupperdamm in Radevormwald-Bergerhof dann mit dem Bus 671 zum Ausgangspunkt der Wanderung Radevormwald, Rathaus.

Fahrplanauskunft der VRS unter http://auskunft.vrsinfo.de/vrs/cgi/process/eingabeRoute

Tourbeschreibung

Auf der BredeDer 10,9 Kilometer lange Tuchmacherweg ist einer der wenigen Bergischen Streifzüge, der als Streckenwanderung angelegt ist. Thema der Wanderung ist die Industriegeschichte in den zu  Radevormwald gehörenden Wupperortschaften im Tal der Wupper. Hier fertigten einst Tausende von Arbeitern Textilien und nutzten dafür das Wasser der Wupper, um die Kamm- und  Spinnmaschinen anzutreiben. Der Tuchmacherweg startet allerdings nicht im Tal der Wupper, sondern im Zentrum von Radevormwald, das immerhin auf 421 m ü. NN liegt. Los geht’s am  Heimatmuseum Radevormwald direkt gegenüber dem Rathaus. Der Tuchmacherweg führt westwärts aus der Innenstadt hinaus und steuert zunächst das Uelfebad an, das  Unmittelbar entlang der Wupperbereits 1927 als  Freibad eröffnet, aber seit 1955 für den Schwimmbetrieb geschlossen wurde. Geblieben ist ein schöner See, der Anglern, Modellbootfahrern und Wanderer als Naherholungsgebiet dient. Die  über den Teich führende hölzerne Fußgängerbrücke mit dem kleinen Pavillon ist eines der Wahrzeichen von Radevormwald. Hinter dem Uelfebad steuert der Tuchmacherweg auf direkter Route  über Herkringrade das Tal der Wupper an. Man passiert den Fluss und wandert dann zum Wülfing-Museum im Stadtteil Dahlerau. Das Wülfing-Museum ist auf dem Werksgelände der früheren  Tuchfabrik Johann Wölfing und Sohn untergebracht. Die Dampfmaschine von 1891 ist noch voll funktionsfähig. Auch Der Wupperdammdas benachbarte noch in Betrieb befindliche Laufwasserkraftwerk von 1922  kann besichtigt werden. Der Tuchmacherweg folgt der Wupper über Vogelsmühle nach Dahlhausen. Auch hier gibt es ein großes Werksgelände zu sehen, die frühere Textilfabrik Hardt &  Pocorny. Eisenbahnfreunde kommen im Museumsbahnhof Dahlhausen auf ihre Kosten. Wenig später erreicht der Tuchmacherweg Wilhelmstal, wo im 19. Jahrhundert die Weberei und Tuchfabrik der  Gebrüder Hilger für Arbeit sorgte. Ziel des Tuchmacherwegs ist schließlich der Staudamm der Wuppertalsperre, der 1982-87 mitten durch den Radevormwalder Stadtteil Krebsöge gebaut  wurde. Die Wuppertalsperre ist mit einer Fläche von 225 ha eine der größten Talsperren im Bergischen Land und ein beliebtes Ausflugsziel.

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Ringelsteiner Wald

 Blick über Ringelstein auf Harth

Mit der Kamera unterwegs auf dem Grenzstein-Weg

Anfahrt mit dem Pkw zum Wanderparkplatz Ringelstein (Navi-Eingabe N51°30’1″ E8°34’13″).

Tourbeschreibung

Wanderparkplatz RingelsteinStart und Ziel der 13,7 km langen Rundwanderung ist der Rastplatz bzw. der Parkplatz hinter der Bahnstation Ringelstein. Von hier geht es am Jugendwaldheim vorbei über die Sauerland-Waldroute ca. 60 Minuten mäßig bergan bis zur Schutzhütte auf der Rüthener Ebene. An der Wegespinne steht rechterhand ein markanter Grenzstein, der einst die Herrschaft Büren von Rüthen und Brilon trennte. Die Sauerland-Waldroute trifft hier auf den Grenzstein-Weg (auch Fahneyweg). Der Grenzstein-Weg führt nach etwa 1 km an einer Gabelung oberhalb des Breitebruchs als Waldpfad nach Die Schienen der Almetalbahn begleiten den Rückwegrechts hinunter ins morastige Bruch und trifft schließlich nach Überquerung zweier Holzstege im Tal auf einen Wirtschaftsweg. Dort rechts abbiegen und auf dem Waldpfad wieder bergan bis zur Dingbuche. Nun scharf nach links abbiegen. Der Grenzstein-Weg verläuft ab der Dingbuche entlang der alten Grenzbefestigung aus Landwehren und Gebück überwiegend bergab bis zum Zollpfosten. Nun dem Harlebachweg nach links folgen, vorbei an der Schlütereiche, bis zur Wegespinne oberhalb des Multhäupter Hammers und nach links in den Bahnrandweg abbiegen und diesem bis zum Ausgangspunkt folgen. Wer mag, sollte an der Wegespinne einen kurzen Abstecher zum Multhäupter Hammer machen.

Ringelstein

Heimatbahnhof der Waldbahn Almetal e. V.Ringelstein gehört zur Ortschaft Harth der Stadt Büren. Der Ort im Almetal entstand  während des Zweiten Weltkriegs als Arbeiter- und Wachsiedlung, als im Ringelsteiner Wald eine Munitionsanstalt an derr Eisenbahnstrecke Paderborn–Brilon (Almetal-Bahn) gebaut wurde. Die Fabrik („Muna“) war eine der größten im damaligen Reichsgebiet. Die Reste der von den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengten ehemaligen Lager- und Produktionsstätten sind immer noch im Wald zu finden. Heute nutzt der Munitionszerlegebetrieb des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Arnsberg das Gelände. In Ringelstein befindet sich heute auch das Jugendwaldheim des Regional-Forstamts Hochstift, sowie der Heimatbahnhof der Waldbahn Almetal e. V., die auf der stillgelegten Bahnstrecke mit Schienenbussen einen Ausflugsverkehr anbietet.

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Grafen- und Mönchsweg Odenthal

Blick über die alte Dhünnfurt auf den historischen Ortskern von Odenthal

Mit der Kamera unterwegs auf dem Bergischen Streifzug 6

Anfahrt mit dem Pkw zum Wanderparkplatz Am Rösberg, 51519 Odenthal (Navi-Eingabe N51°3’13″ E7°7’45″).

Tourbeschreibung

Fischteiche des ehemaligen Zisterzienserklosters AltenbergUm die Mitte des 11. Jahrhunderts errichtete eine lokale Adelsfamilie auf einem Felssporn im Tal der Dhünn eine Burg, deren Lage und Bauart so imposant war, dass man sie Burg Berge  nannte. Bald gab sich die Familie selbst den Beinamen „von Berg“ und als sie immer weitere Teile des Landes zwischen Rhein und Sauerland, Wupper und Sieg kontrollierte, setzte sich  auch für diese Region der Name „Bergisches Land“ durch. Auf die Spuren der späteren Grafen von Berg führt dieser 11,4 Kilometer lange Rundweg ebenso wie zu den berühmten Spuren, die Zisterziensermönche im Dhünntal hinterlassen haben. Denn als die Grafen von Berg 1133 Brücke über die Dhünn bei Menrathin eine neue Burg an der Wupper (heute: Schloss Burg) übersiedelten, stellten sie ihre alte Burg Berge (Altenberg) für die Gründung eines Klosters zur Verfügung. Die Mönche errichteten im Dhünntal bald eine neue Klosteranlage, deren zweite, gotische Kirche auch lange nach Auflösung der Abtei Anfang des 19. Jahrhunderts unter dem Namen Altenberger Dom weltbekannt ist. Auf dem Weg begibt sich der Wanderer auf eine Zeitreise. Er erfährt, wie die Mönche den Dom gebaut haben, warum die Menschen des frühen Mittelalters die Grenzen ihrer Besitzungen befestigen mussten oder entdeckt die Überreste einer alten Fliehburg. Eine aufwendige Rekonstruktion der Burg Berge lässt erahnen, warum diese Anlage für die Zeitgenossen so beeindruckend war.

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