Mein Fototagebuch

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Warum ein Fototagebuch schreiben?

Die Fotografie ist ein überaus vielfältiges und schönes Hobby – nicht erst seit dem digitalen Zeitalter. Bei allen technischen Aspekten der Fotografie will ich aber das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren: Es geht um Bilder. Ich mache Erinnerungsfotos von besonderen Ereignissen, sammle Naturmotive und begeistere mich für die Bauwerke und die Architektur in meiner Region.

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, spontan und ohne jeden Hintergedanken zu „knipsen“. Wer aber scharf nachdenkt, wird hinter dem Impuls die Kamera einzuschalten eine Absicht entdecken. Wahrscheinlich haben Sie etwas schön, spannend, aufregend oder lustig gefunden, und Sie wollen es festhalten, um es anderen zu zeigen. Vielleicht genießen Sie auch das Lob und die Anerkennung, die Sie durch ihre Bilder erfahren.

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Werra-Burgen-Steig Hessen – Abschnitt 4

Jugendburg LudwigsteinVon Witzenhausen zur Burg Ludwigstein

Anreise

Anreise mit dem Pkw zum Parkplatz an der Bushaltestelle Ludwigstein (Navi-Eingabe: N51°19’17″ E9°54’17″). Weiterfahrt mit dem Bus zum Beginn des 4. Abschnittes des Werra-Burgen-Steiges Hessen zur Haltestelle Markt in Witzenhausen.

Tourbeschreibung

Wanderportal Abschnitt 4 in WitzenhausenDer 10 km lange 4. Abschnitt des Werra-Burgen-Steiges Hessen beginnt am Marktplatz Witzenhausen. Über den Platz hinweg, halten Sie sich rechts und folgen geradewegs der Walburger Straße bis zum Stadtpark mit der angrenzenden Hauptstraße. Diese überqueren Sie und zweigen links ab in die schmale Straße Am Grabenbach. Die Straße, eine Sackgasse, geht in einen unbefestigten Weg über, der Sie dann zur Kasseler Landstraße bringt. Weiter geht es am Gelände der Firma Reimers vorbei, dann links und kurz darauf wieder nach rechts unter den Bahngleisen hindurch. Unmittelbar nach der Brücke geht es an der T-Kreuzung erneut für rund 100 m nach rechts, um dann auf den ansteigenden Feldweg zu wechseln. Nach einer Linkskurve steigt der Weg kräftig an, um ihn an der nahen Kreuzung, die Sitzbank kommt Markt Witzenhausenzum Verschnaufen gerade recht, nach rechts zu verlassen. Und wieder lässt die nächste Kreuzung nicht lange auf sich warten. Hier führen zwei Wege rechts ab, Sie nehmen den bergabführenden. An einer T-Kreuzung mit Hochsitz wenden Sie sich nach links. Der Weg macht eine weite S-Kurve und steigt dann bis zu einer eingezäunten Obstanbaufläche an. Nach rechts weist ein Schild zur 6 km entfernten Burg Ludwigstein hin. Zuvor sollten Sie aber halb links einen etwa 150 m kurzen Abstecher zu einem lohnenden Aussichtspunkt machen. Über Kirschbäume hinweg fällt der Blick hinunter auf das direkt an der Werra liegende Dorf Wendershausen. Mit der Burg Ludwigstein rückt das Ziel bereits ins Blickfeld und jenseits der Werra thront hoch oben auf thüringischem Boden mit ihrer unverkennbaren Silhouette die Burgruine Hanstein Weiterlesen

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Werra-Burgen-Steig Hessen – Abschnitt 3

Blick über die Werra auf Witzenhausen

Von Schloss Berlepsch bis Witzenhausen

Anreise

Anreise mit dem Pkw zum Parkplatz Am Nordbahnhof, 37213 Witzenhausen (Navi-Eingabe: N51°21’06″ E9°51’50″). Vom Bahnhof Witzenhausen Nord, Gleis 2, weiter mit der Regionalbahn nach Gertenbach. Von hier über den markierten Zugangsweg nach Gut Hübenthal und weiter über zum Werra-Burgen-Steig Hessen (X5 H9) zum Beginn des Abschnittes 3 am Wanderparkplatz gegenüber von Schloss Berlepsch.

Tourbeschreibung

Wanderportal Schloss BerlepschVon Schloss Berlepsch kommend, wandern Sie zur gegenüber liegenden Parkplatzeinfahrt. Hier beginnt der 8,3 km lange 3. Abschnitt des Werra-Burgen-Steigs Hessen.  Im dortigen Wald treffen Sie auf die Baumhausherberge Robins Nest. Nach rund 250 m halten Sie sich rechts auf einen unbefestigten Waldweg, der nach ca. 200 m auf einen breiten Forstweg trifft, hier aber sogleich wieder nach rechts abknickt und bis zum Waldrand oberhalb von Albshausen führt. Nun wandern Sie nach links, zweigen kurz darauf unmittelbar vor dem Anstieg aber erneut nach rechts auf den Pfad ab. Das Pfadstück ist sehr kurz und lediglich nur ein Zubringer zu einem Weg, auf den Sie nach rechts abbiegen. Auf diesem abschüssigen Weg verlassen Sie das Waldgebiet und wandern mit einem herrlichen Blick auf Albshausen und die sich dahinter erhebenden Gebirgszüge – hinter denen bereits Witzenhausen liegt – den Feldweg gerade hinunter.

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Werra-Burgen-Steig Hessen – Abschnitt 2

Lippoldshausen

Von Lippoldshausen zum Schloss Berlepsch

Anreise

Anreise mit dem Pkw zum P&R Parkplatz unmittelbar am Bahnhof in Gertenbach (Navi-Eingabe: N51°22’48″ E9°48’17″). Vom Bahnhof Gertenbach Gleis 2 mit der Regionalbahn weiter bis Hann. Münden. Dort umsteigen in den Bus 101 nach Lippoldhausen, An der Brückenecke, zum Start Werra-Burgen-Steig Hessen Abschnitt 2.

Tourbeschreibung

Haltestelle Brückenstraße in LippoldshausenDer 12,7 km lange 2. Abschnitt des Werra-Burgen-Steigs Hessen beginnt am Gasthaus ‚Zur Brücke‘. Gehen Sie geradeaus in die Straße An der Brückenecke und folgen dem Straßenverlauf an der nahen Kreuzung nach rechts in die Raiffeisenstraße. Am Ortsende nach links in die Straße Eichsgraben und an der folgenden T-Kreuzung wieder rechts, hier verlassen Sie über den Brackenbergweg das Dorf Lippoldshausen. Der sanft ansteigende Schotterweg führt zunächst an Wiesen und Feldern vorbei, bevor es weiter leicht ansteigend in einen lichten Buchenwald geht. Fast auf der Höhe angekommen, wird eine Stromkabeltrasse gekreuzt Raiffeisenstraße in Lippoldshausenund nach etwa 150 m eine Wegekreuzung erreicht. Hier müssen Sie Obacht geben: Biegen Sie nach rechts auf den breiten Waldweg ab. Von diesem zweigt gleich drauf ein weiterer abermals nach rechts ab – diesen Weg ignorieren Sie aber. Vielmehr gehen Sie ca. 30 m geradeaus und schwenken dann nach links auf einen schmalen unbefestigten Weg. Nach rund 300 m biegen Sie wieder links ab.  Eine schnurgerade Passage sind die folgenden 2,6 km, lediglich unterbrochen vom Überqueren der Kreisstraße K206 und einer leichten Rechtskurve (nach etwa 1,8 km). An der nächsten Weggabelung folgen Sie nicht dem bergab führenden Ausblick unterhalb vom WaakebergWeg, sondern halten sich auf dem Weg rechts davon. Nach etwa 10 Min. haben Sie den Waldrand oberhalb des Dorfes Atzenhausen erreicht und wandern jetzt nach rechts auf dem ansteigenden Feldweg entlang. Bei passender Sicht können Sie gut auf einen Teil der Universitätsstadt Göttingen blicken. An der nächsten Kreuzung, hier steht ein auffälliger Hochsitz, geht es rechts hinauf, um nach wenigen Metern auf einen nur schwer auszumachenden Waldpfad zu wechseln. Wenig später trifft dieser auf einen nicht sehr gut zu gehenden Weg, auf den Sie nach links schwenken und längs des Naturschutzgebietes Kreideberg und damit entlang der Wanderwegweiser am Rauheberg. Hier zweigt der Werra-Burgen-Steig Hessen (X5H) auf der Gemeindegrenze nach rechts ab zum Schloss Berlepschniedersächsisch-hessischen Grenze bis zu einer auffälligen Straßenkreuzung wandern. Gehen Sie geradeaus über diese hinweg und für ein kurzes Stück weiter auf der Straße, die Sie nach ein paar Schritten über die Autobahn A7 bringt. Dann biegen Sie in Höhe einer Feldscheune nach rechts auf den Waldweg ab, gehen nach ca. 20 m rechts den Weg hinunter. Nach etwa 150 m befinden Sie sich in Hessen. Mit einem herrlichen Blick über die umgebenden Wiesen und Felder sowie auf die angrenzenden Höhenzüge wandern Sie allmählich hinab ins Hübenbachtal. Sobald Sie auf Höhe des Hübenbaches sind, halten sie sich auf dem Feldweg links und gelangen Schloss Berlepsch erhebt sich auf den Anhöhen des Werratalszum Gut Hübenthal; hier lädt auch ein nettes Café zum Verweilen ein. Vor dem ehemaligen Gutshof geht es ein kurzes Stück über die Landstraße bis Sie auf der rechten Seite auf die Einmündung eines Weges treffen. Eine breite Waldschneise gibt bereits den Blick auf das imposante Gemäuer von Schloss Berlepsch frei. Ein paar Meter weiter weist ein Schild darauf hin, dass es über den zunächst noch geschotterten Waldweg 800 m bis zum Schloss sind. Sie können hier aber auch die nach links abzweigende 200 m kürzere, dafür aber steilere Variante wählen. Von dem Schotterweg müssen Sie nach knapp 100 m nach links auf den unbefestigten Weg wechseln. Vorbei an einem eingezäunten Wasserbassin windet sich der Pfad durch den Laubwald in die Höhe und trifft am Ende der Steigung auf einen Weg, dem Sie nach links bis zu einem Parkplatz folgen. Von hier aus haben Sie das Schloss nach wenigen Schritten erreicht. Alternativ: Von Gut Hübenthal folgen Sie der L 3238 zum Bahnhof Gertenbach, zurück zu Ihrem Pkw. Weiterlesen

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Werra-Burgen-Steig Hessen – Abschnitt 1

Lange StraßeVon Hann. Münden bis Lippoldshausen

Wanderwegweiser Werra-Burgen-Steig HessenDer Werra-Burgen-Steig mit dem Wegzeichen  X5  ist ein rund 500 km langer Weitwanderweg. Er beginnt in Hann. Münden im südlichen Niedersachsen und führt entlang des Flusses Werra durch das nordöstliche Hessen und das westliche Thüringen nach Masserberg. Bereits 1885 legten die Wanderfreunde des Werratalvereins den ältesten Abschnitt von der Wartburg in Eisenach bis nach Hann. Münden an. Geteilt durch die innerdeutsche Grenze, wurden weitere Trassen angelegt und nach der Wende vereinigt und schließlich 2011 bis zu den Quellen der Werra verlängert. Der 133 Kilometer lange Werra-Burgen-Steig Hessen mit der Kennzeichnung X5 H verbindet die Drei-Flüsse-Stadt Hann. Münden mit der Burg Tannenberg in Nentershausen und erschließt für den Wanderer zahlreiche entlang der Werra liegende Burgen, Wehrkirchen, Schlösser und Klöster.  Der Deutsche Wanderverband hat diesen Abschnitt aufgrund seiner Wegbeschaffenheit, seines Wanderleitsystems und seines hohen Wander-Erlebniswertes als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.

Anreise

Anreise mit dem Pkw zum Wanderparkplatz Im Ilkstal an der Bushaltestelle Quer in Lippoldshausen (Navi-Eingabe: N51°24’58″ E9°43’233″). Von dort weiter mit dem Bus zur Haltestelle Blume, Hann. Münden. Dann zu Fuß weiter über die Alte Werrabrücke zum Weserstein, dem Beginn des Werra-Burgen-Steiges Hessen.

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Stadtrundgang Eisenach

Wartburg

Mit der Kamera unterwegs in der Wartburgstadt

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkhaus Am Markt, 99817 Eisenach (Navi-Eingabe: N50°58’35″ E10°19’02″).

Tourbeschreibung

Luther-ErlebnispfadIn Eisenach errichtete der Stadtbaumeister und Architekt Hanns Leonhardt in den 1550er Jahren zahlreiche prächtige Bürgerhäuser im Baustil der Renaissance; der einstige Weinkeller, heute Rathaus, der St.-Georgs-Brunnen auf dem Markt und das Lutherhaus blieben erhalten. Ein derart repräsentatives Stadtzentrum erleichterte es 1596 Johann Ernst, Herzog von Sachsen-Eisenach, seine Residenz von Marksuhl nach Eisenach zu verlegen. Verheerende Stadtbrände in den Jahren 1617 und 1636, die Drangsale des Dreißigjährigen Krieges und die 1626 eingeschleppte Pest schädigten die Stadt schwer und bremsten den wirtschaftlichen Aufschwung erneut.

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Stadtrundgang Hann. Münden

Blick über die Werra

Wo Werra sich und Fulda küssen

Fachwerkjuwel

Vor der BurgHann. Münden (früher Hannoversch Münden) ist eine Stadt im Landkreis Göttingen, südliches Niedersachsen, an der Grenze zu Hessen sowie unweit von Thüringen. Der Gebrauch des ursprünglichen Namens Münden führte häufig zu Verwechslungen mit dem ähnlich klingenden Minden, das ebenfalls an der Weser liegt und von der Handelsschifffahrt aufgesucht wurde. Nach Münden adressierte Post tauchte immer wieder in Minden auf. Deshalb beschloss die Stadt Münden, ihrem Stadtnamen die Bezeichnung Hannoversch voranzusetzen und die Stadt Hannoversch Münden zu nennen, da sie zu dem 1692 entstandenen Kurfürstentum Alte Werrabrücke mit Lange Straßeund späteren Königreich Hannover gehörte. Goethe und die Brüder Grimm schrieben meist Minden, manchmal mit dem Zusatz Hannöverisch. Die erste urkundliche Erwähnung in einem Dokument von 1183 spricht schon von einer Stadt. Der offenbar planmäßig angelegte Siedlungskern von Münden ist ein Areal von 450 × 350 Meter im Mündungsdreieck von Werra und Fulda. Um das Jahr 1200 wurde mit dem Bau der Stadtbefestigung Münden als Stadtmauer mit Stadttoren und Mauertürmen begonnen. 1247 stattete der Braunschweiger Herzog Otto I. die Stadt mit dem Mündener Stapelrecht als Privileg aus. Dies verhalf der Stadt zu einem Fachwerkensemblegroßen Aufschwung und wurde erst 1824 aufgehoben. Vorteilhaft für Münden wirkte sich auch die Felsbarriere des Werrahohls am Rande der Stadt aus, das die Schiffer zum Abladen ihrer Waren in der Stadt zwang. Im 16. Jahrhundert war Gedenkstein an der St.-Blasius-KircheMünden die wichtigste Handelsstadt an der Weser bis Bremen für Waren vor allem aus Thüringen. Entsprechend entstanden am westlichen und nördlichen Altstadtrand die Schlagden als Handels-, Umschlags- und Anlegeplätze an den Schifffahrtswegen Werra und Fulda. An der Werra lag die Wanfrieder Schlagd und an der Fulda die Bremer sowie die Kasseler Schlagd, an denen die noch heute vorhandenen Lagerhäuser des Packhofs und des Alten Packhofs errichtet wurden. Gehandelt und auf der Weser transportiert wurden vor allem Färberwaid, damals ein wichtiges blaues Färbemittel, Glas, Textilien und Flöße mit Holz und Getreide aus Thüringen. Von der Nordsee kamen weseraufwärts Heringe und andere Fische. 1342 wurde Münden von der Magdalenenflut heimgesucht. Ein Gedenkstein an der  St.-Blasius-Kirche gibt mit gotischen Schriftzügen darüber Auskunft und markiert zugleich die größte Höhe des damaligen Wasserspiegels. Weiterlesen

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Von Drabenderhöhe nach Marienberghausen

Marienberghausen

Mit der Kamera unterwegs im Homburger Ländchen

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Sportplatz in Drabenderhöhe, Oskar-Hartmann-Straße (Navi-Eingabe: N50°56’29″ E7°27’14″).

Tourbeschreibung

Wanderparkplatz DrabenderhöheDie 12,8 km lange Rundwanderung beginnt und endet am Wanderparkplatz in Drabenderhöhe. Von dort geht es für kurze Zeit auf dem Hauptwanderweg X22 (Kurkölner Weg) am Ortsrand entlang durch den Wald und dann nach links bis zur Landstraße 338. Hier den Hauptwanderweg verlassen und der Straße nach rechts 390 Meter bis zur Bushaltestelle Oberbech Abzweig folgen. Die Landstraße verlassen und weiter ohne Wanderwegmarkierungen über Wirtschaftswege durch hügeliges Gelände in südöstlicher Richtung an Niederstaffelbach vorbei bis zum Humperdinck-Denkmal und der bunten Kirche in Marienberghausen. Am Gasthaus „Zur Alten Post“ dem lokalen Wanderweg A1 nach Südwesten zur „Herfterather Mühle“ (Einkehrmöglichkeit) folgen. Nun über den Hauptwanderweg X28 (Graf-Engelbert-Weg) in vorwiegend nördlicher Richtung am Becher Suthbach entlang, vorbei an Niederbech und Oberbech, zurück zum Ausgangspunkt.

Homburger Ländchen

Schloss HomburgNümbrecht bildete zusammen mit Wiehl und Marienberghausen eines der vielen Kleinterritorien des Reiches, das sogenannte Homburger Ländchen– wie die ehemalige Reichsherrschaft Homburg heute gerne genannt wird –, das bis 1743 unter der  Eigendynastie des Hauses Sayn-Wittgenstein eine relative Selbständigkeit genoss und seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts reformiert geprägt ist.  Seit 1743 der Herrschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg zugeschlagen, wurde das  Homburger Ländchen 1806 in den Rheinbund integriert und kam 1815 unter die Herrschaft Preußens. Verwaltungssitz der Reichsherrschaft Homburg war Schloss Homburg bei Nümbrecht.

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Von Hohenlimburg nach Altena

Burg Altena

Mit der Kamera unterwegs auf dem Plackweg (X1)

Anreise/Rückreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz nahe dem Bahnhof in Altena (Navi-Eingabe: N51°18’03″ E7°40’13″). Vom Bahnhof Altena (Westf) dann mit der Regioalbahn nach Hohenlimburg Bahnhof, dem Ausgangspunkt der Wanderung über den Plackweg von Schloss Hohenlimburg nach Altena. Alternativ: Hinfahrt mit der Regionalbahn zum Bahnhof Hohenlimburg; Rückfahrt mit der Regionalbahn vom Bahnhof Altena.

Tourbeschreibung

KaltenbornAusgangspunkt der 14,2 km langen Wanderung ist Hohenlimburg. Schloss Hohenlimburg war bis 1806 Sitz der eigenständigen Grafschaft Limburg, einem kleinen Territorium zwischen Lenne und Ruhr. Von Schloss Hohenlimburg erhalten sind die Vorburg und Hauptburg und insbesondere der Palas, die Torhäuser, die Ringmauern und der Bergfried aus dem 13. und 14. Jahrhundert sowie verschiedene Wohn- und Arbeitsgebäude vom 16. bis 18. Jahrhundert. Der Plackweg folgt ab Schloss Hohenlimburg dem Nahmerbach, einem 12 km langen Zufluss der Lenne. Am Kunstobjekt „Draht umspannt die Welt“Lahmen Hasen biegt der Plackweg nach Osten ab und führt über Herlsen zum Lohhagen (491 m). Hier geht es über einen Waldlehrpfad durch die Restbestände der ehemals recht großen Wacholderheiden. Dann ist Wilblingwerde erreicht. In Wiblingwerde lohnt ein Blick auf die evangelische Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Das letzte Wegstück der Startetappe auf dem Plackweg führt schließlich von Wiblingwerde über Sassenscheid, Neu-Sassenscheid und Knerling nach Altena ins Tal der Lenne.

Plackweg

Plackweg in HohenlimburgDie historische Handelsstraße Plackweg führte vom ehemaligen Kloster Himmelpforten über die Kammlinie des Arnsberger Waldes auf der Wasserscheide zwischen Möhne und Ruhr (Lattenberg, Enster Knick, Stimmstamm, Warsteiner Kopf) bis nach Brilon-Esshoff. Am Warsteiner Kopf kreuzte der Plackweg den Kriegerweg, einen wichtigen mittelalterlichen Handelsfernweg, der von Siegen nach Paderborn führte. Im Arnsberger Wald sind die Spuren der Gespanne noch heute in den bis zu drei Meter tiefen Hohlwegen zu erkennen. Plackweg in NeusassenscheidEin älterer Zweig des Plackwegs zweigte 300 m westlich vom Hauptgipfel des Kammes nach Kallenhardt, einem Ortsteil von Rüthen, ab. Als Plackweg wird zudem ein rund 144 km langer Hauptwanderweg des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV)  bezeichnet. Er führt von Hagen über Schloss Hohenlimburg, Wiblingwerde, Altena, das Hönnetal, Schloss Herdringen, Arnsberg, Lattenberg, Hirschberg, den Stimmstamm, Esshof, Brilon und Messinghausen nach Helminghausen an der Diemeltalsperre. Wegzeichen ist das weiße Andreaskreuz „X“, an Kreuzungspunkten um die Ziffer „1“ erweitert.

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Von Willingen nach Usseln

Stadtpark in Usseln

Mit der Kamera unterwegs im Waldecker Upland

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz Ettelsberg-Seibahn in Willingen (Navi-Eingabe: N51°17’32″ E8°36’08″).

Tourbeschreibung

Rastplatz am KrutenbergMit der Ettelsberg-Kabinenseilbahn von der Talstation hinauf auf den Ettelsberg zum Start der 15,2 km langen Wanderung. Die Ettelsberg-Seilbahn ist ganzjährig in Betrieb und erschließt das Wander- und Erholungsgebiet am Hochheideturm. Von der Ettelsberghütte an der Bergstation der Seilbahn führen die Markierungen (Richtung Neuer Hagen) hinauf in Richtung des hölzernen Gipfelkreuzes in der Hochheide und zweigen davor links zur Wegespinne Große Grube im Sattel zwischen Ettelsberg und Hegekopf ab. Von der Großen Grube führt der W6-Weg im Hang des Hegekopfs weiter Richtung Neuer Hagen, passiert die Ruhebänke Abstieg vom Krutenbergam Wegedreieck Lütteke-Feld und erreicht wenig später den Rastplatz Am Streit am Rand des Naturschutzgebietes Neuer Hagen. Von hier folgen Rothaarsteig und Uplandsteig einem alten Grenzweg auf der Sommerseite vorbei am Hopperkopf bis zur Schutzhütte auf dem Hillekopf. Während der Rothaarsteig weiter nach Küstelberg führt, zweigt der Uplandsteig hier links ab und erreicht in den Bergwiesen am Krutenberg einen der schönsten Aussichtspunkte des östlichen Sauerlandes. Auch an der wenig später erreichten Schutzhütte Knoll bieter sich eine wunderbare Aussicht. Nun senkt sich der Uplandsteig im Hang des Grenzbergs Auf’m Knoll im Wald hinab zur Diemelquelle und führt durch Wiesen im Hang in den Kurort Usseln. Von dort fährt die Uplandbahn bzw. der Bus zurück nach Willingen.

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Zur Mühlenkopfschanze

Viadukt in Willingen

Mit der Kamera unterwegs in Willingen (Upland)

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz am Besucherzentrum Willingen (Navi-Eingabe: N51°17’27″ E8°36’39″).

Tourbeschreibung

Info-Tafel am BesucherzentrumStart und Ziel dieser 10,4 km langen Rundwanderung auf dem gut markierten Wanderweg W1 ist das Besucherzentrum in Willingen.  Von dort geht es mäßig bergauf, den Ettelsberg halb rechts liegen lassend am Wildgehege vorbei in vorwiegend südöstlicher Richtung zum Waldlehrpfad in Stryck und weiter zur  Mühlenbergschanze (Anlauf).  Unterhalb von Mühlenkopf und Hegekopf führt die Route zum Lüttekefeld, nahe der früheren Grenze zwischen der ehemaligen Grafschaft Waldeck und dem früheren Herzogtum Westfalen (Kurköln). Der Wanderweg W1 biegt hier scharf nach links ab und führt durch das sogenannte Paradies und dann oberhalb der Itter entlang zur Mühlenkopfschanze (Auslauf) und dem Café-Restaurant Aufwind Entlang der Itter geht es dann weiter durch Styck, an dem Viadukt vorbei und dann über zahlreiche Treppenstufen aufwärts zurück zum Besucherzentrum.

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