Mein Fototagebuch

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Warum ein Fototagebuch schreiben?

Die Fotografie ist ein überaus vielfältiges und schönes Hobby – nicht erst seit dem digitalen Zeitalter. Bei allen technischen Aspekten der Fotografie will ich aber das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren: Es geht um Bilder. Ich mache Erinnerungsfotos von besonderen Ereignissen, sammle Naturmotive und begeistere mich für die Bauwerke und die Architektur in meiner Region.

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, spontan und ohne jeden Hintergedanken zu „knipsen“. Wer aber scharf nachdenkt, wird hinter dem Impuls die Kamera einzuschalten eine Absicht entdecken. Wahrscheinlich haben Sie etwas schön, spannend, aufregend oder lustig gefunden, und Sie wollen es festhalten, um es anderen zu zeigen. Vielleicht genießen Sie auch das Lob und die Anerkennung, die Sie durch ihre Bilder erfahren.

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Werra-Burgen-Steig Hessen – Abschnitt 1

Lange StraßeVon Hann. Münden bis Lippoldshausen

Wanderwegweiser Werra-Burgen-Steig HessenDer Werra-Burgen-Steig mit dem Wegzeichen  X5  ist ein rund 500 km langer Weitwanderweg. Er beginnt in Hann. Münden im südlichen Niedersachsen und führt entlang des Flusses Werra durch das nordöstliche Hessen und das westliche Thüringen nach Masserberg. Bereits 1885 legten die Wanderfreunde des Werratalvereins den ältesten Abschnitt von der Wartburg in Eisenach bis nach Hann. Münden an. Geteilt durch die innerdeutsche Grenze, wurden weitere Trassen angelegt und nach der Wende vereinigt und schließlich 2011 bis zu den Quellen der Werra verlängert. Der 133 Kilometer lange Werra-Burgen-Steig Hessen mit der Kennzeichnung X5 H verbindet die Drei-Flüsse-Stadt Hann. Münden mit der Burg Tannenberg in Nentershausen und erschließt für den Wanderer zahlreiche entlang der Werra liegende Burgen, Wehrkirchen, Schlösser und Klöster.  Der Deutsche Wanderverband hat diesen Abschnitt aufgrund seiner Wegbeschaffenheit, seines Wanderleitsystems und seines hohen Wander-Erlebniswertes als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.

Anreise

Anreise mit dem Pkw zum Wanderparkplatz Im Ilkstal an der Bushaltestelle Quer in Lippoldshausen (Navi-Eingabe: N51°24’58″ E9°43’233″). Von dort weiter mit dem Bus zur Haltestelle Blume, Hann. Münden. Dann zu Fuß weiter über die Alte Werrabrücke zum Weserstein, dem Beginn des Werra-Burgen-Steiges Hessen.

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Stadtrundgang Eisenach

Wartburg

Mit der Kamera unterwegs in der Wartburgstadt

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkhaus Am Markt, 99817 Eisenach (Navi-Eingabe: N50°58’35″ E10°19’02″).

Tourbeschreibung

Luther-ErlebnispfadIn Eisenach errichtete der Stadtbaumeister und Architekt Hanns Leonhardt in den 1550er Jahren zahlreiche prächtige Bürgerhäuser im Baustil der Renaissance; der einstige Weinkeller, heute Rathaus, der St.-Georgs-Brunnen auf dem Markt und das Lutherhaus blieben erhalten. Ein derart repräsentatives Stadtzentrum erleichterte es 1596 Johann Ernst, Herzog von Sachsen-Eisenach, seine Residenz von Marksuhl nach Eisenach zu verlegen. Verheerende Stadtbrände in den Jahren 1617 und 1636, die Drangsale des Dreißigjährigen Krieges und die 1626 eingeschleppte Pest schädigten die Stadt schwer und bremsten den wirtschaftlichen Aufschwung erneut.

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Stadtrundgang Hann. Münden

Blick über die Werra

Wo Werra sich und Fulda küssen

Fachwerkjuwel

Vor der BurgHann. Münden (früher Hannoversch Münden) ist eine Stadt im Landkreis Göttingen, südliches Niedersachsen, an der Grenze zu Hessen sowie unweit von Thüringen. Der Gebrauch des ursprünglichen Namens Münden führte häufig zu Verwechslungen mit dem ähnlich klingenden Minden, das ebenfalls an der Weser liegt und von der Handelsschifffahrt aufgesucht wurde. Nach Münden adressierte Post tauchte immer wieder in Minden auf. Deshalb beschloss die Stadt Münden, ihrem Stadtnamen die Bezeichnung Hannoversch voranzusetzen und die Stadt Hannoversch Münden zu nennen, da sie zu dem 1692 entstandenen Kurfürstentum Alte Werrabrücke mit Lange Straßeund späteren Königreich Hannover gehörte. Goethe und die Brüder Grimm schrieben meist Minden, manchmal mit dem Zusatz Hannöverisch. Die erste urkundliche Erwähnung in einem Dokument von 1183 spricht schon von einer Stadt. Der offenbar planmäßig angelegte Siedlungskern von Münden ist ein Areal von 450 × 350 Meter im Mündungsdreieck von Werra und Fulda. Um das Jahr 1200 wurde mit dem Bau der Stadtbefestigung Münden als Stadtmauer mit Stadttoren und Mauertürmen begonnen. 1247 stattete der Braunschweiger Herzog Otto I. die Stadt mit dem Mündener Stapelrecht als Privileg aus. Dies verhalf der Stadt zu einem Fachwerkensemblegroßen Aufschwung und wurde erst 1824 aufgehoben. Vorteilhaft für Münden wirkte sich auch die Felsbarriere des Werrahohls am Rande der Stadt aus, das die Schiffer zum Abladen ihrer Waren in der Stadt zwang. Im 16. Jahrhundert war Gedenkstein an der St.-Blasius-KircheMünden die wichtigste Handelsstadt an der Weser bis Bremen für Waren vor allem aus Thüringen. Entsprechend entstanden am westlichen und nördlichen Altstadtrand die Schlagden als Handels-, Umschlags- und Anlegeplätze an den Schifffahrtswegen Werra und Fulda. An der Werra lag die Wanfrieder Schlagd und an der Fulda die Bremer sowie die Kasseler Schlagd, an denen die noch heute vorhandenen Lagerhäuser des Packhofs und des Alten Packhofs errichtet wurden. Gehandelt und auf der Weser transportiert wurden vor allem Färberwaid, damals ein wichtiges blaues Färbemittel, Glas, Textilien und Flöße mit Holz und Getreide aus Thüringen. Von der Nordsee kamen weseraufwärts Heringe und andere Fische. 1342 wurde Münden von der Magdalenenflut heimgesucht. Ein Gedenkstein an der  St.-Blasius-Kirche gibt mit gotischen Schriftzügen darüber Auskunft und markiert zugleich die größte Höhe des damaligen Wasserspiegels. Weiterlesen

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Von Drabenderhöhe nach Marienberghausen

Marienberghausen

Mit der Kamera unterwegs im Homburger Ländchen

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Sportplatz in Drabenderhöhe, Oskar-Hartmann-Straße (Navi-Eingabe: N50°56’29″ E7°27’14″).

Tourbeschreibung

Wanderparkplatz DrabenderhöheDie 12,8 km lange Rundwanderung beginnt und endet am Wanderparkplatz in Drabenderhöhe. Von dort geht es für kurze Zeit auf dem Hauptwanderweg X22 (Kurkölner Weg) am Ortsrand entlang durch den Wald und dann nach links bis zur Landstraße 338. Hier den Hauptwanderweg verlassen und der Straße nach rechts 390 Meter bis zur Bushaltestelle Oberbech Abzweig folgen. Die Landstraße verlassen und weiter ohne Wanderwegmarkierungen über Wirtschaftswege durch hügeliges Gelände in südöstlicher Richtung an Niederstaffelbach vorbei bis zum Humperdinck-Denkmal und der bunten Kirche in Marienberghausen. Am Gasthaus „Zur Alten Post“ dem lokalen Wanderweg A1 nach Südwesten zur „Herfterather Mühle“ (Einkehrmöglichkeit) folgen. Nun über den Hauptwanderweg X28 (Graf-Engelbert-Weg) in vorwiegend nördlicher Richtung am Becher Suthbach entlang, vorbei an Niederbech und Oberbech, zurück zum Ausgangspunkt.

Homburger Ländchen

Schloss HomburgNümbrecht bildete zusammen mit Wiehl und Marienberghausen eines der vielen Kleinterritorien des Reiches, das sogenannte Homburger Ländchen– wie die ehemalige Reichsherrschaft Homburg heute gerne genannt wird –, das bis 1743 unter der  Eigendynastie des Hauses Sayn-Wittgenstein eine relative Selbständigkeit genoss und seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts reformiert geprägt ist.  Seit 1743 der Herrschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg zugeschlagen, wurde das  Homburger Ländchen 1806 in den Rheinbund integriert und kam 1815 unter die Herrschaft Preußens. Verwaltungssitz der Reichsherrschaft Homburg war Schloss Homburg bei Nümbrecht.

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Von Hohenlimburg nach Altena

Burg Altena

Mit der Kamera unterwegs auf dem Plackweg (X1)

Anreise/Rückreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz nahe dem Bahnhof in Altena (Navi-Eingabe: N51°18’03″ E7°40’13″). Vom Bahnhof Altena (Westf) dann mit der Regioalbahn nach Hohenlimburg Bahnhof, dem Ausgangspunkt der Wanderung über den Plackweg von Schloss Hohenlimburg nach Altena. Alternativ: Hinfahrt mit der Regionalbahn zum Bahnhof Hohenlimburg; Rückfahrt mit der Regionalbahn vom Bahnhof Altena.

Tourbeschreibung

KaltenbornAusgangspunkt der 14,2 km langen Wanderung ist Hohenlimburg. Schloss Hohenlimburg war bis 1806 Sitz der eigenständigen Grafschaft Limburg, einem kleinen Territorium zwischen Lenne und Ruhr. Von Schloss Hohenlimburg erhalten sind die Vorburg und Hauptburg und insbesondere der Palas, die Torhäuser, die Ringmauern und der Bergfried aus dem 13. und 14. Jahrhundert sowie verschiedene Wohn- und Arbeitsgebäude vom 16. bis 18. Jahrhundert. Der Plackweg folgt ab Schloss Hohenlimburg dem Nahmerbach, einem 12 km langen Zufluss der Lenne. Am Kunstobjekt „Draht umspannt die Welt“Lahmen Hasen biegt der Plackweg nach Osten ab und führt über Herlsen zum Lohhagen (491 m). Hier geht es über einen Waldlehrpfad durch die Restbestände der ehemals recht großen Wacholderheiden. Dann ist Wilblingwerde erreicht. In Wiblingwerde lohnt ein Blick auf die evangelische Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Das letzte Wegstück der Startetappe auf dem Plackweg führt schließlich von Wiblingwerde über Sassenscheid, Neu-Sassenscheid und Knerling nach Altena ins Tal der Lenne.

Plackweg

Plackweg in HohenlimburgDie historische Handelsstraße Plackweg führte vom ehemaligen Kloster Himmelpforten über die Kammlinie des Arnsberger Waldes auf der Wasserscheide zwischen Möhne und Ruhr (Lattenberg, Enster Knick, Stimmstamm, Warsteiner Kopf) bis nach Brilon-Esshoff. Am Warsteiner Kopf kreuzte der Plackweg den Kriegerweg, einen wichtigen mittelalterlichen Handelsfernweg, der von Siegen nach Paderborn führte. Im Arnsberger Wald sind die Spuren der Gespanne noch heute in den bis zu drei Meter tiefen Hohlwegen zu erkennen. Plackweg in NeusassenscheidEin älterer Zweig des Plackwegs zweigte 300 m westlich vom Hauptgipfel des Kammes nach Kallenhardt, einem Ortsteil von Rüthen, ab. Als Plackweg wird zudem ein rund 144 km langer Hauptwanderweg des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV)  bezeichnet. Er führt von Hagen über Schloss Hohenlimburg, Wiblingwerde, Altena, das Hönnetal, Schloss Herdringen, Arnsberg, Lattenberg, Hirschberg, den Stimmstamm, Esshof, Brilon und Messinghausen nach Helminghausen an der Diemeltalsperre. Wegzeichen ist das weiße Andreaskreuz „X“, an Kreuzungspunkten um die Ziffer „1“ erweitert.

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Von Willingen nach Usseln

Stadtpark in Usseln

Mit der Kamera unterwegs im Waldecker Upland

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz Ettelsberg-Seibahn in Willingen (Navi-Eingabe: N51°17’32″ E8°36’08″).

Tourbeschreibung

Rastplatz am KrutenbergMit der Ettelsberg-Kabinenseilbahn von der Talstation hinauf auf den Ettelsberg zum Start der 15,2 km langen Wanderung. Die Ettelsberg-Seilbahn ist ganzjährig in Betrieb und erschließt das Wander- und Erholungsgebiet am Hochheideturm. Von der Ettelsberghütte an der Bergstation der Seilbahn führen die Markierungen (Richtung Neuer Hagen) hinauf in Richtung des hölzernen Gipfelkreuzes in der Hochheide und zweigen davor links zur Wegespinne Große Grube im Sattel zwischen Ettelsberg und Hegekopf ab. Von der Großen Grube führt der W6-Weg im Hang des Hegekopfs weiter Richtung Neuer Hagen, passiert die Ruhebänke Abstieg vom Krutenbergam Wegedreieck Lütteke-Feld und erreicht wenig später den Rastplatz Am Streit am Rand des Naturschutzgebietes Neuer Hagen. Von hier folgen Rothaarsteig und Uplandsteig einem alten Grenzweg auf der Sommerseite vorbei am Hopperkopf bis zur Schutzhütte auf dem Hillekopf. Während der Rothaarsteig weiter nach Küstelberg führt, zweigt der Uplandsteig hier links ab und erreicht in den Bergwiesen am Krutenberg einen der schönsten Aussichtspunkte des östlichen Sauerlandes. Auch an der wenig später erreichten Schutzhütte Knoll bieter sich eine wunderbare Aussicht. Nun senkt sich der Uplandsteig im Hang des Grenzbergs Auf’m Knoll im Wald hinab zur Diemelquelle und führt durch Wiesen im Hang in den Kurort Usseln. Von dort fährt die Uplandbahn bzw. der Bus zurück nach Willingen.

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Zur Mühlenkopfschanze

Viadukt in Willingen

Mit der Kamera unterwegs in Willingen (Upland)

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Parkplatz am Besucherzentrum Willingen (Navi-Eingabe: N51°17’27″ E8°36’39″).

Tourbeschreibung

Info-Tafel am BesucherzentrumStart und Ziel dieser 10,4 km langen Rundwanderung auf dem gut markierten Wanderweg W1 ist das Besucherzentrum in Willingen.  Von dort geht es mäßig bergauf, den Ettelsberg halb rechts liegen lassend am Wildgehege vorbei in vorwiegend südöstlicher Richtung zum Waldlehrpfad in Stryck und weiter zur  Mühlenbergschanze (Anlauf).  Unterhalb von Mühlenkopf und Hegekopf führt die Route zum Lüttekefeld, nahe der früheren Grenze zwischen der ehemaligen Grafschaft Waldeck und dem früheren Herzogtum Westfalen (Kurköln). Der Wanderweg W1 biegt hier scharf nach links ab und führt durch das sogenannte Paradies und dann oberhalb der Itter entlang zur Mühlenkopfschanze (Auslauf) und dem Café-Restaurant Aufwind Entlang der Itter geht es dann weiter durch Styck, an dem Viadukt vorbei und dann über zahlreiche Treppenstufen aufwärts zurück zum Besucherzentrum.

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Von Geisenheim nach Kiedrich

Kloster EberbachMit der Kamera unterwegs im Rheingau

Anreise mit dem Pkw zum Parkplatz Sonnenlandstraße in 65399 Kiedrich (Navi-Eingabe N50°2’25″ E8°4’56″). Weiter mit dem Bus 172 zum Bahnhof Eltville; umsteigen in Bus 171 bis Geisenheim Bahnhof.

Tourbeschreibung

Caffeehaus Moser im Weindorf JohannisbergWenn es einen Berg gibt, den man mit Wein in Verbindung bringt, dann ist es der Johannisberg. Der weltbekannte Rebenhügel, der vom 50. Breitengrad geschnitten wird, ist seit Jahrhunderten komplett mit Riesling bestockt. Ein Standbild im Schlosshof erinnert an den Reiter, der im Herbst 1775 zu spät mit der Erlaubnis zur Lese vom Bischof in Fulda zurückgekehrt war. Die Trauben hingen faul an den Stöcken – und brachten im nächsten Frühjahr den besten Wein: Durch einen Zufall war die Spätlese erfunden. Schloss Johannisberg liegt nicht direkt am Rheinsteig, aber an einem Zuweg von Geisenheim aus. Von dort führt der Weg Standbild Spätlesereiterunterhalb von Schloss Schwarzenstein in den Wiesengrund hinein und trifft dort auf die blau-weiße Markierung des Rheinsteigs. Sie weist rechts jns Ansbachtal und weiter zum Schloss Vollrads. Von dort geht es durch die Weinberge am ehemaligen Kloster Gottesthal vorbei zu Kühns Mühle. Dort schert die Route nach links aus und führt auf den Susberg. Danach geht es erst leicht abwärts, dann wieder hinauf zum Wegekreuz am Unkenbaum. Hier beginnt der Abstieg zum Steinberg, dem Vorzeigeweinberg des Klosters Eberbach.. Vom Kloster Eberbach folgt man den Rheinsteig-Markierungen im Wald aufwärts zum Honigberg und hinüber ins Grünbachtal, wo es talauswärts nach Kiedrich geht.

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Pilgern auf dem Sigwardsweg – Etappe 5

Der Mittellandkanal zwischen Haste und Idensen

Von Bad Nenndorf nach Idensen

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zur Haltestelle Idensen-Kirche (Navi-Eingabe: N52°24’06″ E9°21’16″). Weiter mit dem Bus 741 nach Wunsdorf (ZOB). Von dort mit der S-Bahn zum Etappenbeginn nach Bed Nenndorf.

Tourbeschreibung

Das Turmfenster der Sigwardskirche diente als Vorlage zur Gestaltung des Logos „Pilgern auf dem Sigwardsweg“Die letzte 13,5 km lange Etappe auf der südlichen Trasse von Minden nach Idensen führt von Bad Nenndorf durch die Ortschaften Suthfeld und Haste über die Bahntrasse Minden-Wunstorf und den Mittellandkanal hinweg bis zur Sigwardskirche. Die Kirche wurde von Bischof Sigward von Minden als Eigen- und Grabeskirche der Heiligen Ursula und den 11.000 Jungfrauen geweiht. Die kreuzförmige Saalkirche zeigt äußerlich ein schlichtes Erscheinungsbild, im Inneren jedoch finden sich bedeutende Fresken, welche in ihrer Ursprünglichkeit bis heute erhalten geblieben sind und zu den bedeutendsten mittelalterlichen Fresken nördlich der Alpen zählen.

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Pilgern auf dem Sigwardsweg – Etappe 4

Blick über Apelern auf den Deister

Von Obernkirchen nach Bad Nenndorf

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw zum Bahnhof Bad Nenndorf (Navi-Eingabe: N52°16’01″ E9°02’45″). Weiter mit der S-Bahn zum Bahnhof Bückeburg. Von dort mit dem Bus 2026 zum Etappenbeginn nach Obernkirchen, Post.

Tourbeschreibung

Archidiakonatskirche ApelernVon Obernkirchen geht es über den Bückeberg durch die Ortschaften Apelern und Rodenberg nach Bad Nenndorf. Kurz nach Obernkirchen beginnt der Anstieg in den Bückeberg. Sein Kamm weist kaum Steigungen auf, so dass diese landschaftlich reizvolle Etappe trotz ihrer Länge von fast 27 km gut zu meistern ist. Nach 5 km berührt der Sigwardsweg den Pilgerweg Loccum-Volkenroda und teilt sich mit diesem einen kurzen Wegeabschnitt. Nach weiteren reizvollen 12 km durch den Bückeberg erreicht man Apelern. Hier steht eine Kirchenfenster in St. Jacobi in Rodenbergzweischiffige Hallenkirche, die 1162 erbaut und um 1300 gotisiert wurde. Neben der Kirche befinden sich in Apelern auch die Schlösser derer von Münchhausen und von Hammerstein. Weitere 4 km geht es nach Rodenberg. Hier finden Sie die im Jahre 1040 vom Mindener Bischof Bruno dem Heiligen Jakobus geweihte Kirche. Auch das Wasserschloss Rodenberg, das zwischen 1228 und 1240 erbaut wurde, lohnt einen Besuch. Hinter Rodenberg geht es auf die letzten 4 km dieser langen Etappe, bis schließlich der bedeutende Gesundheitsstandort Bad Nenndorf erreicht wird. Bereits im Jahre 1787 errichtete hier Landgraf Wilhelm IX von Hessen-Kassel ein Schwefelbad. Sehenswert ist die St.-Godehardi-Kirche Bad Nenndorf, welche bereits um 1136 eine erste Erwähnung fand. Heute steht hier eine spätklassizistische Kirche.

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